Das folgende Bild zeigt die minimale Beschaltung des LC-Displays.
Ein LC-Display besitzt die folgenden Anschlusspins:
Spannungsversorgung (Vdd und Vss, Pins 1 und 2): Die LC-Displays werden mit
einer Betriebsspannung Vdd von +5V betrieben. Vss ist der Masseanschluss. Die
Stromaufnahme beträgt ohne Beleuchtung meist unter 1mA, höchstens aber 5mA.
Spannung zur Kontrasteinstellung (Vo, Pin 3): Die Kontrasteinstellung wird
üblicherweise mit einem 10k-Trimmer realisiert
8-Bit-Datenbus (D0 bis D7, Pin 7 bis 14): Dieser Datenbus dient zur Übertragung der
Daten zum/vom Display (schreiben oder lesen) und kann entweder 8-bittig oder nur
4-bittig erfolgen. Der Vorteil des 4-bittigen Datenbuses gegenüber dem 8-bittigen ist
die geringere Anzahl an Anschlusspins zum Mikrocontroller. Dieser Vorteil wird aber
mit einer etwas umfangreicheren Software erkauft. Beim 4-bittigen werden die nicht
benötigten Datenpins D0 (7) bis D3 (10) mit Masse verbunden.
Enableleitung (E, Pin 6): Dieser Anschluss kann das Display deaktiviert bzw.
aktiviert werden. Nur wenn die Enableleitung auf High-Pegel liegt, kann mit das
Display angesprochen werden.
Read/Write-Leitung (R/W, Pin 5): Dieser Anschluss bestimmt, ob Daten zum Display
geschrieben (R/W = 0) oder, ob Daten vom Display ausgelesen werden (R/W = 1).
Anmerkung: Werden bei einer Anwendung nur Daten zum Display geschrieben, so
kann dieser Anschluss auch mit Masse verbunden werden. Der dadurch
freiwerdende Pin des steuernden Mikrocontrollers kann dann für eine andere
Aufgabe verwendet werden.
Register-Select-Leitung (RS, Pin 4): Dieser Anschluss bestimmt, ob es sich bei den
zum Display geschriebene Daten um Steuerbefehle für das Display (RS = 0), oder
um am Display darstellbare Zeichen (RS = 1) handelt.
Optional: Hintergrundbeleuchtung (A und K, Pin 15 und 16): Sofern diese beiden
Anschlüsse vorhanden sind, kann damit das Display beleuchtet werden. Dabei muss
der Abschluss A (Anode) mit der Betriebsspannung (+5V) während der Anschluss K
(Kathode) mit der Masse verbunden werden.