Das nebenstehende Bild zeigt die minimale Beschaltung des Grafik-LC-Displays.
Das hier verwendete Grafik-LC-Display (NLC-122B032) besitzt die folgenden
Anschlusspins:
Spannungsversorgung (Vss und Vdd, Pin 1 und 2): Das Grafik-LC-Display wird mit
einer Betriebsspannung Vdd von +5V betrieben. Vss ist der Masseanschluss.
Spannung zur Kontrasteinstellung (Vee, Pin 3): Die Kontrasteinstellung wird
üblicherweise mit einem 10k-Trimmer realisiert.
A0, Pin 4: Dieser Anschluss bestimmt, ob es sich bei den zum Display geschriebenen
Daten um Steuerbefehle für das Display (A0 = 0), oder um am Display darstellbare
Zeichen (A0 = 1) handelt.
Chipselekt (CS1 und CS2, Pin 6 und 5): Mit CS1 = 0 wird die
rechte Displayhälfte und mit CS2 = 0 die linke Displayhälfte ausgewählt.
Taktleitung (CL, Pin 7): Mit dieser Leitung wird dem Display ein externer 2-kHz-Takt
zugeführt. Dieser Takt wird mit einem Timer-IC (IC1) vom Typ 7555, einem
Widerstand (R2) und den Kondensatoren (C1 und C2) erzeugt.
Read-Leitung (RD, Pin 8): Dieser Anschluss bestimmt, dass Daten vom Display
gelesen werden.
Write-Leitung (WR, Pin 9): Dieser Anschluss bestimmt, dass Daten zum Display
geschrieben werden.
8-Bit-Datenbus (DB0 bis DB7, Pin 10 bis 17): Dieser Datenbus dient zur
Übertragung der Daten zum/vom Display (schreiben oder lesen).
Resetleitung (RES, Pin 18): Dieser Anschluss bestimmt, welches Interface
verwendet wird. Grundsätzlich stehen zwei Interfaces zur Verfügung:
80 Family MPU (RES = 0)
68 Family MPU (RES = 1)
Hier wird die 80 Family MPU verwendet. Daher kann der Resetpin auf Massepotential
gelegt werden. Wichtig: Da sich die beiden Interfaces im Zeitverhalten
unterscheiden, muss dies in der Software ebenfalls berücksichtigt werden! Da ich
hier die 80 Family MPU verwende gehe ich in dieser Dokumentation gar nicht
näher auf das 68 Family MPU ein.
Optional: Hintergrundbeleuchtung (A und K, Pin 19 und 20): Sofern diese beiden
Anschlüsse vorhanden sind, kann damit das Display beleuchtet werden. Dabei muss der Anschluss A
(Anode) mit der Betriebsspannung (+5V) und der Anschluss K (Kathode) mit der Masse verbunden werden.