Die Hauptkomponente zur DCF-Dekodierung ist ein bei der Firma Conrad Electronic GmbH & Co KG erhältliches DCF-Empfangsmodul (Bestell-Nr.: 64 11 38, Abbildung 4). Dieses Modul enthält eine Empfangsantenne und einen Demodulator, so dass am Ausgang des Moduls das übertragene Zeittelegramm mit einem Mikrocontroller ausgewertet werden kann.
Der Ausgangsstrom von nur einem Milliampere ist für die Kontroll-LED (D1) zuwenig. Die nachgeschaltete Transistorstufe (T1) mit den Widerständen R1 und R2 (Abbildung 5) gleicht diesen Nachteil aus.
Der Widerstand R2 dient als Vorwiderstand für die Leuchtdiode (D1). Diese Leuchtdiode signalisiert den empfangenen
Datenstrom. Bei einem korrekten Empfang blinkt diese Leuchtdiode im Sekundentakt. Dieses Blinken zeigt sozusagen
den Ausgangspegel der Anpass-Schaltung an. Das Puls-Pausen-Verhältnis (Leuchtzeit/Dunkelzeit der Leuchtdiode D1)
entspricht der im Abschnitt 2 (Grundlagen zu DCF) genannten Zeiten. Bei etwas
Übung kann der Unterschied zwischen Low (100ms Absenkung des Trägers, LED ist 100ms dunkel) und High (200ms
Absenkung des Trägers, LED ist 200ms dunkel) optisch erkannt werden.
Der Kondensator C1 dient zur Entkoppelung der Betriebsspannung für das DCF-Modul (DCF1). Für diesen
Koppelkondensator sollte ein Keramiktyp verwendet werden. Dieser muss möglichst nahe am DCF-Modul angebracht
werden.