Die Hauptkomponente zur DCF-Dekodierung ist ein bei Conrad erhältliches DCF-Empfangsmodul (Bestell-Nr.: 641138). Dieses Modul enthält eine Empfangsantenne und einen Demodulator, so dass am Ausgang des Moduls das übertragene Zeittelegramm mit einem Mikrocontroller ausgewertet werden kann.
Der Ausgangsstrom von nur einem Milliampere ist für die Kontroll-LED (D1) zuwenig. Die
nachgeschaltete Transistorstufe (T1) mit den Widerständen R1 und R2 gleicht diesen
Nachteil aus. Der Widerstand R2 dient als Vorwiderstand für die Leuchtdiode (D1). Diese
Leuchtdiode signalisiert den empfangenen Datenstrom, wenn der Jumper JP1 gesteckt ist.
Bei einem korrekten Empfang blinkt diese Leuchtdiode im Sekundentakt. Dieses Blinken zeigt
sozusagen den Ausgangspegel der Anpass-Schaltung an. Das Puls-Pausen-Verhältnis
(Leuchtzeit/Dunkelzeit der Leuchtdiode D1) entspricht der im Abschnitt
1. Grundlegendes zu DCF genannten Zeiten.
Bei etwas Übung kann der Unterschied zwischen Low (100ms Absenkung des Trägers, LED ist
100ms dunkel) und High (200ms Absenkung des Trägers, LED ist 200ms dunkel) optisch erkannt
werden. Dieser Jumper sollte allerdings nicht dauerhaft gesteckt werden, da dadurch die
Batterie unnötig belastet wird.
Der Kondensator C1 dient zur Entkoppelung der Betriebsspannung für das DCF-Modul. Für
diesen Koppelkondensator sollte ein Keramiktyp verwendet werden. Dieser muss möglichst
nahe am DCF-Modul angebracht werden.